Stroblhof, St. Michael / Eppan

Seit dem 16. Jahrhundert gedeihen im Stroblhof Weine auf 500 m über dem Meeresspiegel an den Hängen des Mendelgebirges.

Durch das mediterran- alpine Klima, die kühlen Fallwinde und die kalk- und porphyrhaltigen Böden, sowie die liebevolle Pflege der Weinberge entstehen hier ganz besondere Weine.

Verantwortlich für die Weine ist Andreas Nicollusi-Leck, ein Mann mit einer besonderen Verbindung zur Natur.

Mehr Informationen zum Stroblhof gibt es unter: https://www.stroblhof.it/de/home/

 

Luckerts Weine

Alle (!) Silvaner, wir haben 2017 probieren dürfen, sind top! Unterschiedlich in ihrem Geschmack, es gibt ja vier verschiedene, aber in ihrer Stilistik in einem klar erkennbaren Luckert Style an- und ausgebaut.

Zuerst wirken die Weine eher kühl und dezent, wenn man die Nase ins Glas hält. Dann kommt die Frucht. Typische gelbe Noten. Riechen nach frischer Honigmelone mit Kräutern, gefolgt von einer angenehmen, frischen Säure. Diese Weine schmecken überhaupt nicht erdig, was dem Silvaner häufig nachgesagt wird, sondern sind klar und frisch. Großartig.

Fisch, Wiener Schnitzel oder einfach eine grüne Olive dazu. Fertig. Und wenn gerade kein Menü auf dem Tisch steht, egal, diese Weine gehen auch ohne Essen.

Und dann durften wir noch etwas ganz Besonderes probieren: Die Luckerts machen einen Silvaner aus über 140 Jahre alten Reben. Wahnsinn. Der ist, im Gegensatz zu der gesamten anderen Kollektion, in einem anderen Preissegment, aber wer das ausgeben möchte, trinkt einen der wohl spektakulärsten deutschen Weißweine.

Bei aller Begeisterung für den Silvaner Creutz, so heißt das 140 Jahre alte Schätzchen, wir haben uns für unseren persönlichen Bedarf an den 2017er Silvaner Gelbkalk gehalten.

Wer Weine bestellen möchte, macht das am Besten direkt bei den Luckerts unter http://shop.weingut-zehnthof.de/

Weine vom Ilmbacher Hof

Das Flaggschiff von Thomas Fröhlich sind die „Alten Reben”, genauer die vom Müller-Thurgau und vom Silvaner! Was das für Reben sind, erklärt Euch Thomas in seinem Interview Film.

Unsere Herausforderung bei der Verkostung war, dass uns der Müller-Thurgau, Jahrgang 2016, “blind” vorgesetzt wurde. Das heißt nicht, dass wir uns die Augen verbunden haben, sondern wir einfach erraten sollten, was für ein Wein in unseren Gläsern ist. Ergebnis: Wir lagen falsch und haben den Müller-Thurgau nicht erkannt. Kein Wunder, so einen “Müller” kannten wir nicht. Elegant, mit einem würzigen Schmelz, die dieser Rebsorte ansonsten nicht zugesprochen wird. Man merkt zwar die eher typischen blumigen Noten, aber ansonsten kommt der Wein mit echtem Rückgrat daher. Mit gebratenem Fisch oder Geflügel sicherlich ein toller Begleiter.

Und wer ein bisschen Geduld hat, kann diesem Weißwein gerne einige Jahre Flaschenreife geben. Kurzum, Thomas macht verschiedene Weine, aber unsere Empfehlung sind die Müller-Thurgaus, sowohl in der “einfachen Variante”, als auch in der Form der “Alten Reben”.

Probiert’s aus! Es lohnt sich.

Alle Weine und weitere Infos zum Ilmbacher Hof und der Winzerfamilie Fröhlich findet Ihr unter www.ilmbacher-hof.de